Ausbildung: 

Mindestalter 19 Jahre
mindestens 1 Hund selbst ausgebildet und bis zumindest LK2 -Reife geführt
Teilnahme an einer Kursleiterschulung für ÖGV-Agility-Kursleiter. Anmeldung durch Ortsgruppe erforderlich !
aktive Mitwirkung an zumindest 1 Agilitykurs als Kursleiteranwärter unter Aufsicht bzw. Anleitung eines ÖGV-Agilitytrainers/Kursleiters (auch bei anderen ÖGV-Ortsgruppen möglich); mindestens 12 Trainingseinheiten innerhalb eines Jahres sind nachzuweisen (Bestätigung !)
Befürwortung der Prüfungsanmeldung durch Ortsgruppe
Mündliche Prüfung:
Verbandsorganisation (ÖGV/ÖKV/FCI)
Voraussetzungen des Hundes für Agility (Anatomie, v.a. Sprunggelenke, Augen, Ohren; auch Triebe)

Agilitygeräte
Trainingslehre (inkl. alternative Trainingsmethoden bei einzelnen Geräten)
Motivation
Turnier-/Prüfungsorganisation
Agility-Reglement
ÖGV-Cupbestimmungen
Entwerfen und zeichnen von Trainingssequenzen
Praktische Prüfung (am Agilityplatz):
Aufbau von Trainingssequenzen mit vorgegebenen Elementen
Simulation einer Trainingseinheit mit „Trainingshunden“ aus der durchführenden OG
Kommentierung der Trainingsläufe (inkl. Verbesserungsvorschläge)

KURSLEITER NEU

Besteht aus 4 Modulen:

Modul 1, 2 und 4 –  beinhaltet die Fachspezifische Ausbildung für Agility

Modul 3 = Lerntheorie

Prüfung

Durch Besuch des Moduls 4 und Ablegung einer Prüfung können geprüfte Basistrainer und geprüfte Kursleiter (ab 2015)  in Kursleiter NEU übernommen werden.

ÖGV Agility Trainerausbildung

Ausbildungskonzept

Qualifizierte Trainer sind die wichtigste Voraussetzung für eine gezielte Aufbauarbeit bzw. Weiterentwicklung einer Sportart. Gerade Agility als attraktiver und publikumswirksamer Sport hat seit seiner Einführung in Österreich Anfang der 90er Jahre eine fulminante Entwicklung genommen. Es gilt nun, einerseits die erfreulicherweise immer breiter gewordene Basis der Agility-Leistungspyramide zu festigen und abzusichern. Das kann nur gelingen, wenn bereits bei den ersten Versuchen von Agility-Interessenten kompetente und engagierte Trainer verfügbar sind. Auf der anderen Seite zeigen uns Jahr für Jahr internationale Großereignisse, wie z.B. die FCI-Agility-Weltmeisterschaft, wie dynamisch sich die insgesamt ja noch junge Sportart Agility weiterentwickelt und wie viele neue Erkenntnisse jedes Jahr zu gewinnen sind, die dann möglichst rasch in die laufende Trainingsarbeit einfließen sollten.

Um der großen Bedeutung der Trainerausbildung gerecht zu werden, wurde vom ÖGV-Sportreferat ein umfassendes Konzept zur Ausbildung und Prüfung qualifizierter ÖGV-Agilitytrainer entwickelt. Nach einer Vorbereitungs- und Übergangsphase im Jahr 2001 ist das neue Ausbildungskonzept nun seit 1. Jänner 2002 gültig und ersetzt alle früheren Regelungen.

Das neue Ausbildungskonzept bietet die Möglichkeit, eine Trainerqualifikation auf vorerst zwei Stufen zu erwerben: einer Basisstufe und einer Aufbaustufe. Mit einer abgelegten Trainerprüfung auf der Basisstufe wird die Berechtigung verliehen, auf ÖGV-Ausbildungsplätzen für die Dauer von vorerst 2 Jahren als geprüfter ÖGV-Agilitytrainer für Anfänger und mäßig Fortgeschrittene tätig zu sein. Das Diplom eines ÖGV-Agilitytrainers der Aufbaustufe berechtigt, auch als geprüfter Trainer von Fortgeschrittenen (ab LK 2) auf ÖGV-Plätzen für 2 Jahre zu arbeiten.

Für geprüfte Trainer der Basisstufe bestehen zwei Möglichkeiten. Sie können durch Besuch eines „Auffrischungsseminares“ ihre Trainerlizenz der Basisstufe für jeweils 2 Jahre verlängern oder sich durch entsprechende Weiterbildungsaktivitäten (siehe Aufbaustufe) für die nächste Trainerstufe qualifizieren. Für ÖGV-Agilitytrainer, die noch keine Prüfung nach dem neuen Ausbildungskonzept abgelegt haben, bestehen Übergangsregelungen (siehe HIER).

In allen Fragen zu den Voraussetzungen der einzelnen Prüfungsstufen, des Nachweises dieser Voraussetzungen, der Prüfungszulassung und der Ausstellung von Trainerdiplomen entscheidet das ÖGV-Sportreferat.